Accenture-Studie zeigt: 
Cloud-Migrationen können fast 60 Millionen Tonnen 
CO2-Emissionen pro Jahr reduzieren

 

Unternehmen erzielen größeren finanziellen, gesellschaftlichen und ökologischen Nutzen, indem sie in die Cloud wechseln und damit verbundene zirkuläre Produkte und Dienstleistungen entwickeln.

 

Wien, 06. Oktober 2020 – Der Umstieg auf die Public Cloud kann bewirken, dass der Kohlendioxidausstoß als Teil der gesamten IT-Emissionen weltweit um 5,9 Prozent sinkt bzw. um fast 60 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr zurückgeht. Das entspricht 22 Millionen aus dem weltweiten Straßenverkehr entfernter Autos. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie „The Green Behind the Cloud“ des Beratungsunternehmens Accenture.
 
Die Studie zeigt auf, wie Unternehmen den größten Nutzen aus dem umweltfreundlichen Einsatz und der Nutzung von Cloud-Diensten ziehen können, unabhängig davon, wo sie sich auf ihrer Cloud-Reise gerade befinden. Hierfür wurden die Ergebnisse bei der Umsetzung nachhaltiger Cloud-Migrationen in zahlreichen Kundenprojekten weltweit analysiert und ausgewertet.
 
Unternehmen sehen sich hohem Druck ausgesetzt, große sozioökonomische Herausforderungen zu lösen, zu verantwortungsvollerem und nachhaltigerem Handeln überzugehen und dabei gleichzeitig ihre Rentabilität zu steigern. Accenture Strategy und die Initiative United Nations Global Compact (UNGC) haben gemeinsam die „CEO Study of Sustainability“ aufgesetzt, in der Vorstandsvorsitzende und Top-Führungskräfte aus aller Welt auf die Fortschritte der globalen Nachhaltigkeitsziele blicken. In der Studie gaben 59 Prozent der CEOs an, bereits heute CO2-arme und erneuerbare Energien in ihren Unternehmen einzusetzen, und 44 Prozent streben in Zukunft eine Null-Netto-Emission für ihre Unternehmen an. Hierbei sehen zwei Drittel der Befragten Technologien wie Cloud als kritische Faktoren für die Beschleunigung dieses Wandels und das Erreichen ihrer Ziele.
 
„Die Nutzung von Angeboten der großen Cloud-Provider, die ihre Infrastrukturstrukturen komplett auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz optimiert haben, kann einen Doppeleffekt mit Blick auf den Shareholder- und Stakeholder-Value bewirken: es werden gleichzeitig Kosten und CO2-Emissionen reduziert“, kommentiert Peter Donko, Leiter des Geschäftsbereichs Cloud bei Accenture Österreich. „Der durch Migration in die Cloud eingesparte Kohlenstoff kann einen großen Beitrag dazu leisten, Klimaschutzverpflichtungen zu erfüllen – was letztlich nicht nur zu einer grüneren Bilanz, sondern auch zu einem grüneren Planeten führt.“
 
Neben den positiven Auswirkungen auf die Umwelt bietet der Einsatz nachhaltiger Cloud-Lösungen auch entscheidende finanzielle Vorteile. Die Accenture-Analyse, basierend auf Erfahrungswerten aus Praxis-Projekten, zeigt Einsparungen bei den Gesamtbetriebskosten von bis zu 40 Prozent. Diese werden durch Nutzung von Skaleneffekten der Cloud-Provider, besseren Auslastungsraten und Prozess-Beschleunigung durch hochgradige Automation erzielt. Laut der „The Green behind the Cloud“-Studie hängen Nachhaltigkeit und finanzielle Vorteile der Cloud-Migration von drei Schlüsselfaktoren ab: dem ausgewählten Cloud-Anbieter, der erzielten Optimierung der Workloads in der Cloud und dem Nutzungsgrad von cloud-basierten Nachhaltigkeitsinnovationen.
 
„Die Unternehmen bewegen sich aus Innovations- und Kostengründen schnell in die Cloud. Dabei stellt auch der Nachhaltigkeitsaspekt ein wichtiges Argument dar“, erläutert Peter Donko. „Es gibt jedoch kein Patentrezept, wie eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Reise in die Wolken aussieht. Unternehmen müssen eine ganze Reihe von Technologie-, Design- und Migrationsentscheidungen treffen, die direkt bestimmen wie nachhaltig die erzielten Lösungen sind und welchen Mehrwert sie bringen.“
 
In Bezug auf die Optimierung von Workloads bei der Migration in die Cloud – was die Nachhaltigkeit direkt beeinflusst – skizziert die Studie drei Ambitionsniveaus:

  • Migrationen ohne größere Codeanpassung,

  • Selektive Anpassung auf Nutzung zentraler Cloud-Plattform-Services,

  • Vollständiger Umbau und Optimierung der Anwendung-Architektur hin zu nativer Nutzung von Cloud-Services

Die Accenture-Analyse zeigt, dass sich CO2-Ausstoß im Vergleich zu konventioneller Infrastruktur allein durch Cloud-Migrationen um mehr als 80 Prozent reduzieren lässt. Durch die Ausrichtung der Anwendungsarchitektur auf Cloud-native Services ist es sogar möglich diesen Wert weiter zu senken – auf bis zu 98 Prozent Reduktion. Um die CO2-Emissionen der IT eines Unternehmens zu ermitteln und Empfehlungen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks zu erhalten, bietet Accenture das „Green Cloud Advisor“-Modul seiner umfangreichen myNav-Plattform für Cloud-Migrationsplanung an.
 
Die jetzt vorgestellte Studie schließt an die Ankündigung des Unternehmens zur Gründung von Accenture Cloud First an: in diesem Zusammenhang investiert Accenture über drei Jahre drei Milliarden US-Dollar mit dem Ziel, Kunden aus allen Branchen dabei zu unterstützen, sich schneller zu „Cloud First“-Unternehmen zu entwickeln und ihre digitale Transformation zu beschleunigen.
 
Die vollständige Studie finden Sie unter www.accenture.com/greencloud.
 
 
Über Accenture
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